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brand:dehnfugenbrand
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Dehnfugenbrand

zu treffende Maßnahmen

  • Fahrzeugaufstellung: Drehleiter zum Erreichen der Dehnfuge?
  • Erkundung:
    • weitere Zugänglichkeiten vorhanden, z.B. durch darunterliegende, abgehängte Decken?
    • Sind Bereiche auf der anderen Seite der Mauer gefährdet, z.B. durch Möbel die direkt an der Wand stehen?
  • Dichtstoff/Dämmmaterial gründlich und großzügig um die Brandstelle herum entfernen (horizontal wie vertikal!).
    Umliegendes Mauerwerk bei Bedarf bearbeiten, um bessere Zugänglichkeit zu erhalten. Evtl. bietet sich auch die Nutzung einer Kernlochbohrung an, um gezielt Löcher in die Wand zu bohren und dadurch die Dehnfuge zu erreichen.
  • Löschmittel, je nach Situation und Verfügbarkeit (dabei auch beachten, wo das Löschmittel wieder austritt):
    • Wasser mit Netzmittel
    • Fognails (Nebellöschsystem)
    • Inertisieren mit Gas (z.B. Stickstoff)
  • Löscherfolg mit Wärmebildkamera / Infrarotthermometer überprüfen
    evtl. Heiße Zone mit Stift markieren, um eine Brandausbreitung festzustellen.
  • umliegende und ggf. auch weiter entfernte Bereiche, die sich in der Nähe der Dehnfuge befinden, kontrollieren, bei Bedarf belüften. Auch wenn kein direkter Rauch sichtbar ist, auf kohlenmonoxid kontrollieren Bei Bedarf Gebäude räumen.
  • ggf. Brandwache stellen / zu späterem Zeitpunkt nochmals nachkontrollieren

besondere Gefahren

  • unbemerkte Ausbreitung von gefährlichen Brandgasen in weitere Bereiche, die ggf. auch deutlich von der Brandstelle entfernt liegen
  • Zurückbleiben von kleinen Glutnestern, die sich nach einiger Zeit wieder neu entzünden können

Quellenangabe

Noch keine Quellen angegeben.

Stichwörter

Isolierung, Dämmung

brand/dehnfugenbrand.txt · Zuletzt geändert: 2019/06/06 09:17 (Externe Bearbeitung)